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Funktionen

Multi-Account — ein Trader, mehrere Konten

Mehrere Trading-Konten unter einem TradeOnyx-Login führen — Prop Firm + privat, Broker A + B, Demo neben Live — ohne dass die P&L vermischt wird. Das aktive Konto steuert jeden Dashboard-Tab; der Wechsel ist ein Klick im Header.

Was ist das

Jeder TradeOnyx-User besitzt ein oder mehrere Trading-Konten. Jedes Konto ist sein eigener Buchhaltungs-Kontext — eigene Trades, eigene Journal-Einträge, eigene Symbol-Mappings, eigene Equity-Kurve. Das Konto, in dem du gerade arbeitest, ist dein aktives Konto, gesetzt in den Benutzer-Einstellungen; jede Dashboard-Query (Übersicht, Trades, Journal, Briefing, …) wird automatisch darauf beschränkt.

Der Account-Switcher liegt im Header neben der Benachrichtigungs-Glocke. Das Dropdown listet jedes deiner Konten, markiert das aktive mit einem Gold-Punkt und bietet einen Ein-Klick-Anlegen-und-Aktivieren-Flow. Die gleichen Funktionen leben in Einstellungen → Accounts mit Extras: umbenennen, aktivieren und löschen (mit Trade-Reassignment auf das verbleibende Konto).

Tier-Limits, gesetzt in `models.py::ACCOUNT_LIMITS`: member 1, pro 3, pro+ 10, admin 999. Die Obergrenze wird server-seitig erzwungen — ein durchgesickertes Frontend ist kein Bypass.

Was bedeuten die Werte

Warum ein ernsthafter Trader mehrere Konten führt: - Prop Firm + privates Kapital — die Prop-Firm-Regeln (Drawdown-Limit, Tagesverlust-Grenze) und die Freiheit des Privatkontos auf separaten Equity-Kurven halten. Vermischt verwässert das die Metriken. - Broker A + Broker BSpread, Slippage und Overnight-Kosten unterscheiden sich pro Broker. Per-Konto-Statistiken zeigen, welcher Broker dir tatsächlich mehr netto bringt. - Strategie-Buckets — gleicher Broker, zwei Strategien (z. B. systematisch vs. diskretionär). Per-Konto-Expectancy zeigt, welche sich rechnet. - Demo neben Live — ein neues Playbook im Demo-Modus üben, ohne den Live-Track-Record zu kontaminieren. Wenn die Demo-Expectancy über genug Trades positiv ist, schaltest du auf Live. - Konto-isolierte Symbol-Mappings — XTBs `US100` und das `NAS100` eines anderen Brokers mappen beide auf `^NDX` für die Kurs-Charts, aber die Per-Konto-Mapping-Tabelle hält das voneinander getrennt. Keine versehentliche Kontamination.

Was der Active-Account-Scope in der Praxis bedeutet: die Equity-Kurve in Overview, die KPI-Kacheln, das Kalender-Grid, das Wochentag-Chart, der S&P-500-Vergleich — alles, was du siehst, sind Daten des aktiven Kontos. Das Umschalten löst einen vollständigen Reload aus, weil jede gecachte Seitenanfrage gescopt ist; eine Soft-Navigation würde veraltete Charts hinterlassen.

Wo TradeOnyx das nutzt

Das klassische Prop-Firm-Setup: Konto 1 ist deine FTMO 100K, Konto 2 dein privates IB-Margin-Konto. Beide aus derselben TradeOnyx-Session traden, im Header zwischen den Sessions wechseln. Die Prop-Firm-Regeln (max Tagesverlust 5K, max Gesamt-Drawdown 10K) leben als pro-Konto konfigurierte Risk-Limits; bei Überschreitung feuert der Notification-Dispatcher eine `risk_limit`-Zeile, gescopt auf genau dieses Konto, nicht das private.

Das Broker-Vergleichs-Setup: gleiches Playbook, zwei Broker, sechs Monate Live-Fills. Die beiden Equity-Kurven divergieren über die Zeit — der Spread des einen Brokers zehrt deinen Edge auf EURGBP-Scalps auf, die Swap-Sätze des anderen sind eine stille Belastung auf Overnight-Trades. Der Overview-Tab macht das pro Konto sichtbar. Du schließt einen der Broker; die Expectancy auf dem verbleibenden steigt sofort, weil die Plattform-Gebühr weg ist.

In TradeOnyx ist jede Backend-Schreiboperation nach `(user_id, account_id)` gescopt. Cross-Account-Zugriff von einem anderen User liefert 404, nicht 403 — die Existenz fremder Konten kann nicht abgefragt werden. Das ist Absicht — das Multi-Account-Modell bleibt eine Single-Tenant-Daten-Architektur, kein Permission-Layer, der auf ein Leck wartet.

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