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Funktionen

Muster

Sechs deterministische Detektoren, die deine geschlossenen Trades lesen und die Verhaltensmuster aufzeigen, für die die meisten Trader einen Coach bräuchten. Keine KI, kein Raten — nur Signale, die stark genug sind, um etwas damit anzufangen.

Was ist das

Der Muster-Tab ist Layer 1 der TradeOnyx-Analyse — die deterministische Schicht. Während das KI-augmentierte Briefing und der Wochen-Digest narrative Insights erzeugen, produziert Muster strukturierte Findings — und nur wenn das Signal stark genug ist, um etwas zu tun. Sechs Detektoren laufen auf jedem geschlossenen Trade in deinem Journal:

  • Wochentag-Performance — welche Tage zahlen sich aus, welche kosten Geld.
  • Tageszeit — drei UTC-Session-Fenster im direkten Vergleich.
  • Disziplin nach Verlusten — fällt deine Trefferquote nach einer Verlust-Serie? Der Detektor, der die Lücke aufzeigt, die die meisten Trader spüren, aber nicht quantifizieren können.
  • Exit-Qualität — anhand MFE / MAE auf jedem Trade: schließt du Gewinner zu früh oder hältst du Verlierer zu lange?
  • Symbol-Konzentration — wenn ein oder zwei Symbole den Großteil deines P&L tragen, ist dein Gesamt-Edge fragil.
  • Setup-Performance — welche getaggten Setups (deine Playbooks) zahlen sich tatsächlich aus, und welche solltest du in Rente schicken.

Jeder Detektor folgt einer Meaningful-Only-Regel: die Karte rendert nur, wenn das Signal echt ist (z.B. ≥10pp Spread beim Tageszeit-Detektor, ≥5 Trades pro Bucket). Eine flache Verteilung gibt nichts zurück — Schweigen ist das stärkste Signal, dass es noch kein Muster zum Handeln gibt.

Die Seite hat zusätzlich eine Trade-Volumen-Schwelle: unter 20 geschlossenen Trades geben die Detektoren `ready=False` zurück und ein freundlicher Hinweis bittet dich, weiter zu journalisieren. Oberhalb dieser Untergrenze rendert jeder Detektor mit ausreichend Daten seine Karte.

Was bedeuten die Werte

Karten lesen: - Disziplin nach Verlusten — frische Trefferquote vs. Trefferquote nach N Verlusten, mit dem Prozentpunkte-Rückgang quantifiziert. Ein 10pp-Rückgang ist die typische Schwelle für ein echtes Muster; 20pp+ heißt, du tradest deutlich schlechter nach Niederlagen. Der Fix ist keine neue Strategie — es ist ein Stopper („nach 2 roten ist Schluss für heute"). - Exit-Qualität — Gewinner-Capture unter 60% heißt, du schließt konstant, bevor die Bewegung fertig ist; Verlierer-Ritt über 70% heißt, du hoffst über deinen Stop hinaus. Beides gehört in die Journal-Notiz beim nächsten Trade. - Setup-Performance — grüne Tags skalierst du hoch, rote Tags schickst du in Rente. Der Haken: du brauchst ≥5 Trades pro Setup, bevor der Detektor das Ergebnis vertraut. Kill ein Setup nicht nach 3 Trades. - Symbol-Konzentration — wenn die Top-3-Symbole > 80% deines Gesamt-P&L tragen, fährst du keine Strategie, du fährst eine Position in 3 Namen. Diversifikation oder explizite Anerkennung, dass du ein Spezialist bist — beides okay, aber sei ehrlich darüber. - Keine Karte gerendert — der Detektor hat kein Signal gefunden, das es wert ist, gezeigt zu werden. Das ist kein Bug, das ist die Meaningful-Only-Regel. Manche Detektoren werden für manche Trader nie rendern (ein Swing-Trader hat von Natur aus kein Tageszeit-Muster).

Der Wachstums-Hinweis oben auf der Seite ist Absicht: mehr Journal-Daten schalten mehr Detektor-Klassen frei. Setup-Qualitäts-Analyse funktioniert nur, wenn du deine Trades mit den Playbooks taggst, die du fährst. Mood × Ergebnis-Korrelation funktioniert nur, wenn du Mood-Scores loggst. Was du heute siehst, ist Phase A; reicherer Journal-Kontext schaltet die nächsten Detektoren frei.

Wo TradeOnyx das nutzt

Muster ist der Wochen-Review-Tab. Öffne ihn Sonntag abends zusammen mit dem Journal und der Disziplin-Scorecard — die drei zusammen produzieren die Antwort auf „was hat sich diese Woche geändert, und was soll ich damit tun?". Die Detektoren sagen dir nicht, mehr oder weniger zu traden; sie zeigen dir, welches Verhalten das Ergebnis getrieben hat, damit du an der Ursache arbeitest, nicht am Outcome.

In TradeOnyx ruft die Seite `/api/v1/patterns` einmal beim Laden auf — die Detektoren sind reine Funktionen über deine geschlossenen Trades, die Antwort ist schnell (typisch < 200 ms selbst auf einem Journal mit tausend Trades). Der Wachstums-Hinweis oben bleibt ab deinem ersten Trade sichtbar; die Detektor-Karten erscheinen, sobald du die 20-Trade-Schwelle überschreitest.

Die Paarung, die Muster wertvoll macht: ein Finding hier ist eine Hypothese, kein Urteil. Der nächste Schritt ist Trades-Tab-Filter auf die Dimension, die der Detektor markiert hat (z.B. „nur Montage" oder „nur EURUSD"), dann Journal-Review dieser Trades. Das Muster ist Daten; die Erklärung steht in deinen eigenen Notizen. TradeOnyx ist um diese Schleife gebaut — Muster bringt die Daten hoch, Journal hält die Erklärung.

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