Paper Trading ist eine Sandbox, die auf einem eigenen Konto liegt (markiert mit `is_paper`). Du schreibst ein Order-Ticket so, wie ein Broker es verlangt: Symbol, Seite, Market oder Limit, Volumen — wahlweise in Lots oder als fester Geldbetrag in deiner Kontowährung — dazu optional Take-Profit und Stop-Loss. Ein Live-Chart mit Wertehilfe steht neben dem Ticket, damit du die Marken vor dem Absenden im Blick hast.
Eine Market-Order füllt sofort zum aktuellen Kurs. Eine Limit-Order wartet: ein Hintergrund-Resolver läuft jede Minute und füllt sie in dem Moment, in dem der Kurs deine Marke kreuzt. Derselbe Resolver prüft TP/SL jeder offenen Position gegen Hoch und Tief der 5-Minuten-Kerze — ein Docht, der deinen Stop berührt, schließt die Position, genau wie beim Broker.
Offene Positionen zeigen ein live aktualisiertes P&L. Du kannst eine Position jederzeit von Hand schließen oder teilweise (Teilschließung) — ein Modal lässt dich die Lots mit 25-/50-/75-/100-%-Presets wählen und zeigt das realisierte Ergebnis als Vorschau, bevor du bestätigst; der Rest der Position bleibt offen. Jede geschlossene Paper-Position wird zu einer echten Trade-Zeile auf dem Paper-Konto — so läuft die ganze Onyx-Engine (Muster, R-Multiples, Risk-of-Ruin, die Übersicht-KPIs) auf deiner Simulation.
Das Konto hat sein eigenes virtuelles Kapital: die Seite zeigt Equity, Startkapital, realisiertes und unrealisiertes P&L. Du kannst das Startkapital ändern oder das Konto zurücksetzen (vollständiger Wipe), um ein frisches Experiment zu starten.
Wofür Paper Trading taugt — und wo die Grenzen sind: - Ein neues Setup risikofrei proben. Lauf das Setup erst zwei bis drei Wochen auf Papier; die Übersicht- und Muster-Tabs auf dem Paper-Konto sagen dir, ob es einen Edge hat, bevor ein Cent im Risiko ist. - Deine TP/SL-Disziplin testen. Weil der Resolver Positionen exakt auf deinen Marken schließt, zeigt Paper Trading, was deine Regeln *tatsächlich* produzieren — nicht, was du in Erinnerung hast. - Das Order-Ticket lernen. Neu bei Limit-Orders oder beim Sizing nach Geldbetrag? Die Sandbox ist der günstigste Ort für die Anfängerfehler. - Die ehrliche Grenze: Paper-Fills sind idealisiert. Es gibt keinen Spread, keine Slippage, keine Teilausführungs-Warteschlange, und eine Market-Order füllt zum Kerzen-Close statt zum exakten Tick. Echte Ausführung ist immer etwas schlechter. Behandle einen Paper-Edge als die *optimistische* Version des echten — funktioniert es auf Papier nicht, funktioniert es live erst recht nicht; funktioniert es auf Papier, muss es echte Fills noch überleben.
In TradeOnyx ist das Paper-Konto vollständig isoliert (TRA-414): seine Trades, Muster, KI-Analysen und KPIs fließen nie in deine Echtgeld-Zahlen, und ein echter Broker-Import kann nicht versehentlich darauf landen. Du wechselst über den Konto-Switcher im Header dorthin — er trägt ein goldenes Paper-Badge, damit du immer weißt, welches Konto du gerade ansiehst.
Der Kern-Workflow: setz ein paar Paper-Trades für ein Setup, bei dem du unsicher bist, lass sie der Resolver über ein paar Wochen bis zu ihrem TP/SL laufen, und öffne dann den Muster-Tab *auf dem Paper-Konto* — dort liest du dasselbe Onyx-Engine-Urteil, das du bei echten Trades bekämst, ohne das Echtgeld-Risiko. Ist das Experiment durch, drück Reset und starte das nächste auf sauberer Basis.
Paper Trading ist eine Simulation, ausschließlich zum Üben und Analysieren. Es fließt kein echtes Geld, keine Order erreicht einen Broker, und nichts hier ist Anlageberatung.