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Funktionen

Mood-Tracking — ein Slider vor dem Trade, einer danach

Eine 1-5-Mood-Bewertung vor dem Trade-Open und eine nach dem Close. Zwei Zahlen, fünfzehn Sekunden. Über hundert Trades wird das Cluster aus niedrigem Mood-vorher + Verlust-Trades zum handlungsorientiertesten Verhaltens-Signal, das du irgendwo im Dashboard findest.

Was ist das

Mood-pre und mood-post sind simple 1-5-Slider, die als Glyph-Buttons im Trade-Detail-Modal gerendert werden. 1 = gestresst/getiltet/erschöpft; 5 = ruhig/klar/fokussiert. Der Slider ist absichtlich flach — fünf Stufen, ein Klick — weil tiefere Instrumente (10-Stufen-Skalen, Freitext-Mood-Einträge) beim schnellen Traden übersprungen werden.

Mood-pre wird beim Trade-Entry erfasst, wenn du das Modal während des Trades öffnest. Mood-post wird beim Trade-Close erfasst, nachdem du das Ergebnis gesehen hast. Beide sind mit Zeitstempel versehen; beide sind Teil der Review-Zeile des Trades, abfragbar + filterbar.

Was bedeuten die Werte

Was die Daten nach genug Samples zeigen: - Mood-pre 1-2 → P&L-Verteilung kippt negativ. Das häufigste Muster. Getiltete Entries rechnen sich nicht. Die handlungsorientierte Regel: trade nicht. Der Mood-Slider wird zur Pre-Flight-Checkliste. - Mood-pre 4-5 + Mood-post 1-2 — ein gewonnener Trade, den du nicht genossen hast. Heißt meistens, du hast zu lang gehalten, Gewinne wieder hergegeben oder den Runner zu früh abgeschlossen. Lohnt einen Sonntags-Review-Blick. - Mood-pre 1-2 + Mood-post 4-5 — Erleichterung, keine Zufriedenheit. Ein Verlust-Trade, den du schlimmer eingeschätzt hattest als er wurde. Risiko-Lehre: deine Stop-Größe war wahrscheinlich zu klein für die Entry-Überzeugung. - Mood-pre = Mood-post bei 80% der Trades — der Slider erfasst nichts. Entweder du nutzt ihn zu wenig (jedes Mal 3 klickst, Default), oder dein Trading-Tag ist ungewöhnlich flach. Kalibrieren. - Mood-post korreliert stärker mit P&L als Mood-pre — natürlich; du hast das Ergebnis gesehen. Der echte Wert von Mood-pre ist seine Unabhängigkeit vom Ergebnis.

Wo TradeOnyx das nutzt

TradeOnyx zeigt Mood als Spalte im Trades-Tab und als Filter-Dimension im Overview. Trades-Tab nach Mood-pre = 1 oder 2 filtern; die KPI-Kacheln des Overviews rechnen auf der Teilmenge neu. Wenn deine Expectancy auf „Low-Mood-Entries" dramatisch negativ ist gegenüber dem Global, hast du eine Verhaltens-Regel: nicht traden wenn du getiltet bist.

Die Paarung mit der Streak-Warning-Benachrichtigung: nach drei aufeinanderfolgenden Verlusten feuert der Dispatcher eine Inbox-Zeile („drei Verluste in Folge — überleg eine Pause"). Der Mood-Slider macht diese Warnung handlungsorientiert — den nächsten Trade aufmachen, und wenn Mood-pre < 3 ist, hat das System dir nun zweimal gesagt (Warnung + deine eigenen Daten), dass das ein Trade zum Auslassen ist.

Der Wert auf längere Sicht: nach sechs Monaten werden Mood-pre + Mood-post zum Persönlichkeits-Fingerabdruck des Traders. Über Regime hinweg vergleichen (volatile vs. ranging Wochen), über Symbole (FX vs. Indizes), über Zeiten (Vormittag vs. Nachmittag). Das Ziel ist nicht der Durchschnitt — es sind die Ausreißer, die Stimmungen, zu denen du am ehesten neigst, und die Bedingungen, die sie produzieren.

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