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Funktionen

Tags — Trades nach Setup, Fehler, Psychologie kategorisieren

Frei wählbare Labels, die du Trades anhängst, in vier Kategorien organisiert — Setup, Fehler, Psychologie, Custom. Tags beantworten die orthogonalen Fragen zu Playbooks: nicht „welche Strategie?" sondern „was ist passiert, in deinen eigenen Worten?"

Was ist das

Tags in TradeOnyx sind benutzergeführte Labels, die du in Einstellungen → Tags & Playbooks anlegst. Jeder Tag hat eine Kategorie — Setup („London Open", „Asia-Range"), Fehler („Entry verfolgt", „Stop verschoben"), Psychologie („FOMO", „Revenge-Trade", „ruhig") oder Custom (alles was in die ersten drei nicht passt).

Im Trade-Detail-Modal ist der Tag-Picker nach Kategorie gruppiert, damit du ihn schnell durchsehen kannst. Du kannst so viele Tags anhängen wie der Trade verdient — kein Limit, keine Rangordnung. Der Trades-Tab kann nach jedem Tag filtern; die KPI-Kacheln im Overview rechnen auf der gefilterten Teilmenge neu, genauso wie bei Playbook-Filtern.

Tags vs. Playbooks: ein Playbook ist die Strategie, die du ausführen wolltest; Tags sind die Wahrheit dessen, was tatsächlich passiert ist. Ein Trade kann das Playbook „Breakout-Pullback" UND das Tag-Paar „Entry verfolgt + FOMO" tragen, wenn die Strategie richtig war, aber die Ausführung daneben. Diese Trennung ist der ganze Grund, warum beide existieren.

Was bedeuten die Werte

Wie du tagst, sodass es sich später auszahlt: - Ehrlich taggen, nicht rückblickend schmeichelhaft — das Tag-System hat nur Wert, wenn dein vergangenes Ich zugibt, was wirklich passiert ist. „Ruhig + Plan-eingehalten" auf jedem Trade sagt dir nichts. - Fehler-Tags sind die Gold-Stufe — sie sind die Filter-Einträge, nach denen du den Trades-Tab beim Sonntags-Review filterst. „Zeig mir jeden Trade mit Tag 'Stop verschoben'" ist der handlungsorientierteste Filter im Produkt. - Psychologie-Tags zeigen Regime, kein Rauschen — „FOMO" auf 1 von 50 Trades ist ein Einzelfall. „FOMO" auf 14 von 50 Trades ist ein Verhaltens-Regime. Das Aggregat ist das Signal. - Custom ist für die Dinge, die nur du über dein Trading weißt — „Wochenend-Gap", „Earnings-Woche", „vor-Kaffee". Nutz Custom nicht zu wenig — dort leben die persönlichen-Edge-Tags. - Drei oder vier Tags pro Trade sind der Sweet-Spot — ein Tag fängt die dominante Tatsache ein, drei oder vier fangen die Textur. Zehn Tags pro Trade heißen, du hast aufgehört zu reviewen und angefangen zu ritualisieren.

Wo TradeOnyx das nutzt

Der Kern-Workflow: am Ende jeder Trading-Woche den Trades-Tab öffnen, Periode auf „diese Woche", Zeilen nach Tag gruppieren (oder nach einem Fehler-Tag filtern), und den Bucket-G&V lesen. Der schlechteste Tag der Woche ist das Leck, das du Montag fixierst.

Der Second-Order-Workflow: nach zwölf Wochen ist der häufigste Tag deine dominante Trader-Persönlichkeit. Wenn „FOMO" führt, tradest du schnelle Märkte schlecht. Wenn „ruhig + Plan-eingehalten" führt, tradest du gut aber vielleicht zu klein. Wenn „Stop verschoben" führt, ist deine Stop-Disziplin die bindende Beschränkung, nicht die Setup-Qualität.

In TradeOnyx trägt jeder Tag Audit-Historie (TRA-90 Audit-Log-Architektur). Tags eines Trades zwei Monate später bearbeiten — die Plattform zeichnet die Änderung mit Zeitstempel auf. Der Grund: ein Trader, der alte Tags umschreibt, damit vergangene Trades disziplinierter aussehen, ist der Trader, der das tatsächliche Verhalten nicht fixiert. Das Audit-Log hält das Original ehrlich.

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