Der Rechner hat genau eine Aufgabe: ein Risiko-Budget in eine broker-fertige Lot-Anzahl für ein Symbol umrechnen. Du gibst Einstieg, Stop-Loss und entweder einen Prozentsatz vom Kapital (wir lesen Einstellungen → Kapital) oder einen festen Betrag ein. Wir schlagen die Kontraktgröße des Symbols nach (100 000 bei Forex, 100 oz bei Gold, 1 bei Aktien und Crypto), holen den Quote-zu-Konto-Wechselkurs, wenn das Instrument in einer Fremdwährung notiert ist, und liefern sowohl die *exakte* Lot-Anzahl als auch den broker-tauglichen, auf 0,01 gerundeten Wert — plus das Risiko, das die Rundung tatsächlich produziert.
Die Richtung leiten wir aus der Stop-Position ab: SL unter Einstieg → BUY, SL über Einstieg → SELL. Den Wechselkurs kannst du manuell überschreiben, wenn du der Live-Abfrage nicht traust — der tatsächlich verwendete Kurs steht immer im Ergebnis, es gibt keine versteckte Zahl.
EUR-Konto, €7 600 Kapital, 0,5 % Risiko = €38. Long EURUSD bei 1,0800 mit Stop bei 1,0750 (50-Pip-Stop). EUR-zu-USD-Kurs ≈ 1,08.
Risiko-Presets (0,5 / 1 / 2 %) sitzen über dem Prozent-Feld für Ein-Klick-Größen. Die meisten disziplinierten Retail-Trader bewegen sich pro Trade zwischen 0,25 % und 1 % — bei 2 % kostet dich eine Verlustserie von sechs Trades schon 12 % des Kapitals, und Serien dieser Länge sind statistisch normal. Unter 0,25 % ist die Position oft so klein, dass die Gebühren bei engen Stops das Ergebnis auffressen; über 2 % kann eine einzige schlechte Woche bleibenden Schaden anrichten.
Ziel vs Ist. Weil Broker nur 0,01-er-Lot-Schritte akzeptieren, zeigt der Rechner zwei Zahlen: das Ziel-Risiko (dein Budget) und das Ist-Risiko, das die gerundeten Lots tatsächlich produzieren. Sie weichen meist um wenige Prozent ab — wissenswert, aber nichts, was man wegoptimieren muss. Falls die Differenz bei deiner Kontogröße wichtig ist, gib das Risiko als absoluten Betrag statt als Prozentsatz ein — dann ist das Ergebnis konstruktionsbedingt exakt.
FX-Quellen-Flags. *live* — vom letzten Tages-Schluss geholt (für Position-Sizing präzise genug). *manual* — du hast den Kurs selbst eingegeben. *same* — das Instrument läuft bereits in deiner Konto-Währung, keine Umrechnung nötig. *assumed* — die Quote-Währung ist nicht eindeutig (Einzelaktie, exotischer Index), wir sind auf 1,0 zurückgefallen; vertraue der Lot-Zahl, wisse aber, dass das Risiko um den aktuellen FX-Move abweichen kann, falls die Aktie nicht in deiner Konto-Währung läuft.
Nutze ihn vor jedem Einstieg. Position-Sizing-Mathematik fühlt sich klein an — bis zu dem Tag, an dem die Mathematik falsch ist. Bei 1 % pro Trade frisst ein Rechenfehler in deiner Tabelle die Hälfte deines Monats-Fortschritts in einem Klick. Der Rechner schließt diesen Fehler aus: Stop eintragen, Risiko-Prozent wählen, gerundete Lots in den Broker übernehmen.
Die Seite liegt unter Tools → Positionsgröße im Dashboard. Konto-Währung und Kapital kommen aus Einstellungen → Kapital; wenn du mehrere Konten führst (Pro Plus), wechsle das aktive Konto vorher im Header — jedes Konto kann seine eigene Kapital-Basis haben.
Die gerundete Lot-Zahl ist der broker-fertige Wert; die exakte Lot-Zahl darunter ist nur zur Information und zeigt, wie weit die 0,01-er-Rundung dich verschoben hat. Die FX-Quellen-Zeile direkt unter dem Ergebnis sagt dir, ob der Kurs aus einem Live-Schluss kam, aus deinem manuellen Override oder einer Same-Currency-Übereinstimmung — drei verschiedene Gründe, der Zahl unterschiedlich stark zu vertrauen.
Dies ist ein Berechnungs-Tool, keine Anlageberatung. Die Lot-Größe, die zurückkommt, ist die mechanische Antwort auf deine Eingaben; ob der Trade selbst eine gute Idee ist, entscheidest du.