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Konzepte

Bärenmarkt

Anhaltender Abwärtstrend in einer Asset-Klasse. Der Makro-Zustand, in dem die Verkäufer das Sagen haben. Bias defensiv — kleinere Size, nur höchstqualitative Setups, Vorsicht vor der Bear-Market-Rally.

Was ist das

Ein Bärenmarkt ist das Regime, bei dem eine Asset-Klasse mindestens 20% unter ihrem Mehr-Monats-Hoch handelt und der EMA50 unter dem EMA200 auf dem Leit-Proxy der Klasse liegt. Spiegelbild der Bullen-Definition (und die Standard-Literatur-Schwelle). Gleiche Doppel-Bedingung: 20% vom Hoch allein kann auf eine scharfe Korrektur in einem längeren Bullenmarkt feuern; das EMA-Kreuz bestätigt, dass der Trend tatsächlich gedreht ist.

Das Regime wird täglich gegen die gleiche Proxy-Leiter wie Bull berechnet (SPX, GLD, BTC, FX-Pair). Bei Krypto ist die Schwelle auf 25% angehoben, weil 20%-Drawdowns in dieser Asset-Klasse Routine sind — die Aktien-Schwelle würde jeden routinemäßigen Krypto-Pullback einen 'Bärenmarkt' nennen. FX-Pairs nutzen engere 12%, weil 20% in einem Major-Pair ein struktureller Schock ist, kein Regime.

Was bedeuten die Werte

Ein bestätigtes Bären-Regime ist die defensive Haltung des Traders: - Bias-Richtung: bevorzugt Short-Setups. Long-Trades brauchen eine höhere Schwelle — der Trend arbeitet auf der Durchschnittsbewegung gegen dich. - Sizing: kleiner. Bärenmärkte haben größere Ranges + schnellere Bewegungen; was im Bullen-Regime ein 1R-Stop war, ist im selben Chart oft ein 0,6R-Stop. Das Risiko-Prozent bleibt gleich; die Size passt sich nach unten an. - Bear-Market-Rally-Falle: Counter-Trend-Rallies im Bären können 20-30%+ in Tagen sein. Shorts werden eingedeckt, Longs steigen ein, dann setzt sich der Trend fort. Die Disziplin ist, die Rally laufen zu lassen, bevor du re-shortest, nicht sie am ersten Tag zu faden. - Qualität vor Quantität: in Bullen-Märkten arbeiten mittelmäßige Setups, weil die Strömung sie trägt. In Bären werden mittelmäßige Setups bestraft. Nimm nur die saubersten Entries, skipp die Borderline-Fälle. - Worauf zu achten: schrumpfender Abstand unterhalb des EMA200 + abflachender EMA50-Slope. Regime-Flips passieren nicht augenblicklich, aber der Vorlauf ist sichtbar.

Wo TradeOnyx das nutzt

TradeOnyx zeigt das Bären-Regime als rot-getönte Illustration im Briefing-Hero. Mit der Maus über die Figur fahren liest den Trading-Implikations-Hinweis; derselbe Hover zeigt einen Akademie-Link zurück zu diesem Artikel. Das Regime wird täglich gegen das Proxy-Symbol der Asset-Klasse neu berechnet — sobald SPX oder BTC die 20%/25%-Schwelle unter dem Mehr-Monats-Hoch fällt *und* der EMA50/200-Kreuz dreht, wechselt das Bullen-Bild automatisch zu Bär und der Trader sieht den Regime-Wechsel beim Morgens-Open.

Der teuerste Trader-Fehler in einem Bären-Regime ist, dagegen zu kämpfen. Die günstigste Disziplin, die TradeOnyx einbaut: wenn die Regime-Kachel Bär zeigt, wird der Daily-Coach-AI des Briefings angewiesen, geplante Long-Setups mit einer 'warum nimmst du die andere Seite des Regimes?'-Frage zu reframen — gleiche Daten, andere Einrahmung. Kein Block, einfach eine bewusste Friktion in dem Moment, in dem der Trade geplant wird.

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